Wer sich auf die Suche nach Lautsprechern macht, sieht sich konfrontiert mit einer immensen Produktvielfalt und einem gleichzeitig breiten Leistungsspektrum. Eine erste sinnvolle Eingrenzung ist es da, sich auf bewährte Komponenten spezialisierter Hersteller zu verlassen: Markenlautsprecher von JBL, Yamaha, Magnat oder Heco erfüllen hohe Qualitätsstandards und sind trotzdem günstig. Natürlich sollte ein Lautsprecher auch „laut sprechen“ können, daher ist seine Leistungsaufnahme – meist in Watt angegeben – nicht egal. Allerdings spielt sie im privaten Bereich bei durchschnittlichen Raumgrößen eine geringere Rolle als gemeinhin angenommen. Wichtiger ist der tatsächliche Wirkungsgrad des Lautsprechers – wie viel Leistung wird in Lautstärke umgewandelt? – und die Klangqualität, die meist als Klirrfaktor angegeben ist. Entscheidend ist die Frage, wofür der Lautsprecher gebraucht wird. Bei PC-Lautsprecher sind meist Aktiv-Lautsprecher das Mittel der Wahl. Diese werden über einen separaten Stromanschluss versorgt und kommen deshalb mit der geringen Ausgangsleistung des Computers aus. Oder möchte man gerne seinen Fernseher im Wohnzimmer zum Heimkino aufrüsten? Dann ist ein 5.1 Surround-Soundsystem interessant. Über fünf identische Lautsprecher (Center, Front links und rechts, Surround links und rechts) und einen separaten Tieftöner (Subwoofer) wird ein Klangerlebnis möglich, bei dem man als Hörer mittendrin ist. Wer seine Lautsprecher darüber hinaus als Designelemente zur Raumgestaltung begreift, wird auf eine passende Optik achten. Wer es eher unauffällig bevorzugt, kann sie als Deckenlautsprecher einbauen und damit praktisch verschwinden lassen.