Aquagymnastik


AQUAGYMNASTIK: BEWEGUNG IM WASSER

 



Aquagymnastik ist die wohl effektivste Art und Weise, ein Bad zu nehmen und dabei etwas für den Körper zu tun. Für Nichtschwimmer und natürlich auch für alle, die Schwimmen auf Dauer etwas langweilig finden, ist Wassergymnastik eine Möglichkeit, sich auf entspannte Weise fit zu halten.

„Jedes Bad ist eine leibliche Wiedergeburt.“

Demokrit

Aquagymnastik hält den Körper in Bewegung und schont die Gelenke

Denn jede Bewegung, die der Körper unter Wasser ausführt, geschieht mit der Gegenkraft des Wassers, ohne dass die Muskeln dabei überanstrengt oder überdehnt werden. Oberkörper, Gesäßmuskulatur, Arme und Beine werden auf sanfte Weise, aber sehr wirkungsvoll beansprucht.

Sie steigern Ihre Kondition, stärken den Bewegungsapparat und vermeiden die bei anderen Sportarten oft einseitigen Belastungen von Gelenken und Bändern. Wer einen Garten besitzt, sieht in Pools zum Aufstellen vielleicht eine attraktive Möglichkeit, sich eine eigene kleine Wassergymnastikzone vor dem Haus einzurichten.

Wassergymnastik
Aqua-Gymnastik

Wie viele Kalorien verbrennt man bei Aquagymnastik?

Als Orientierungswert können Männer von knapp 300 kcal pro Stunde ausgehen, bei einem Alter von 50 Jahren, einer Körpergröße von 175 cm und 80 kg Gewicht. Frauen mit 165 cm Größe und 70 kg Gewicht können nach einer Stunde Pool-Training ca. 250 kcal bilanzieren. Solche Zahlen sind aber nur die halbe Wahrheit und können nach oben und unten hin deutlich schwanken. Es hängt von der Intensität des Trainings ab und nicht zuletzt sogar von der Wassertemperatur, wie schlank regelmäßige Wasser­gymnastik-Übungen machen. In etwas kälterem Wasser verbrennt der Körper zusätzliche Fettreserven, in zu warmem Wasser entfällt dieser besondere Zusatzeffekt. Wichtig ist, dass Sie den berühmten „Pommes-Frites-Hunger“ unter Kontrolle halten, den auch Sportler nach dem Schwimmtraining kennen. Der Appetit auf Frittiertes hängt damit zusammen, dass der Körper nach Bewegung in kälterem Wasser meint, nun die verbrannten Fettzellen möglichst schnell wieder anreichern zu müssen.

Risiken Wassergymnastik

Für wen eignet sich Aquagymnastik?

Für Menschen, die bereits einige Bewegungseinschränkungen aufweisen, und ansonsten für alle, die grundsätzlich eine schonende Art der Bewegung suchen, ist Aquagymnastik die ideale Art des Bewegungstrainings.

  • Wie oft sollte man zur Aquagymnastik gehen?

    Ein gesundes Maß an Regelmäßigkeit erreichen Sie bereits, wenn Sie zweimal die Woche je mindestens eine Stunde mitmachen. Dann stellt sich bald der gewünschte Effekt ein, dass Sie generell ausdauernder sind, was körperliche Beanspruchungen im Alltag betrifft.

  • Welche Risiken bestehen bei der Aquagymnastik?

    Im Zweifelsfall sollten Sie Ihren Hausarzt fragen, ob Wassergymnastik für Sie möglich ist, wenn bei Ihnen bereits eine Herzerkrankung oder Beschwerden mit den Atemwegen festgestellt wurden. Denn obschon Aquagymnastik als besonders schonendes Bewegungstraining gilt – eine gewisse Sporttauglichkeit muss dennoch vorausgesetzt werden.

  • Wo kann man Aquagymnastik ausüben?

    Wenn Sie das Kursangebot von Schwimmbädern und Wellness-Einrichtungen im Bereich Aquagymnastik nutzen wollen, erfahren Sie professionelle Anleitung durch fachkundige Trainer. In der Regel schließen diese Teilnehmer mit möglichen gesundheitlichen Gefahren für andere Teilnehmer aus: Personen mit akuten Infekten oder gar offenen Wunden gehören nicht in eine Pool-Gruppe.

Schwimmhilfe für alle Aktivitäten rund um die Wassergymnastik Selbst Spitzensportler schwören nach einer Verletzungspause auf die schonende Bewegung im Wasser, um ihre Muskulatur zu stärken und zu alter Form zurückzufinden.

Aquajogging wird gerne als spezielle Variante der Wassergymnastik betrie­ben. Im Unterschied zu den gymnastischen Übungen mit Wassersport­geräten wie zum Beispiel einer Schwimmnudel oder Wasserbällen läuft man dabei unter Wasser und stemmt sich gegen die Widerstandskraft des Wassers.

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