Lasieren

Holzschutz bei Wind und Wetter.

Bauherren lieben Holz – es ist immer noch das am meisten verwendete Material, innen wie außen. Die Witterung setzt dem Holz allerdings hart zu. Wird es nicht geschützt, ist die Schönheit schnell vergangen. Die Lösung: Lasuren.

Streichwerkzeuge für verschiedene Aufgaben

  1. Spezial-Flachpinsel mit geschlitzter Kunststoffborste (Geeignet für Wasser verdünnende Anstrichstoffe)
  2. Flachpinsel
  3. Plattpinsel
  4. Fensterpinsel
  5. Ringpinsel

Blauer Engel

Das Prüfsiegel für Umweltschutz: Daran erkennen Sie Lasuren zum Oberflächenschutz, die kaum Lösungsmittel und keine Wirkstoffe gegen tierische und pflanzliche Holzschädlinge enthalten.

Holz im Außenbereich schützen

Wind und Wetter, Regen und Sonne setzen dem Holz im Außenbereich zu. Damit Ihr Holz hält, was es verspricht und dabei länger schön bleibt, ist ein guter Schutz nötig.
Eine Lasur hat den Effekt, dass das Holz seinen natürlichen Charakter beibehält. Natürlich können Sie auch hier mit Farben spielen oder dem Holz einen ganz bestimmten Ton geben. Verwenden Sie dazu getönte Lasuren, wie eine Wetterschutz-Lasur für nichtmaßhaltige oder Fenster/Türen-Lasur für maßhaltige Bauteile.
Soll der Raum höher wirken, wählen Sie eine helle Lasur.

Holzveredelung im Innenbereich

Wo der Außenbereich geschützt wird, wird der Innenbereich mit einer Lasur vor allem verschönert. Hier kommen Möbel- und Wohnraum-Lasur zum Einsatz.


Möbellasur

Die Möbellasur ist idealer Schutz, Aufwertung und Verschönerung für Ihr Holzinterieur. Schleifen Sie das Holz an, säubern Sie es von Schleifresten und grundieren Sie die Fläche mit einem ersten Anstrich. Lassen Sie diesen über Nacht trocknen. Dann schleifen Sie die Fläche erneut und tragen noch einmal Lasur auf. Soll die Farbe stärker herauskommen, müssen Sie zweimal lasieren. Die Farbpalette reicht von Kiefer, Helleiche, Mahagoni, Dunkelnussbraun bis hin zu Ebenholzschwarz. Alle Farben können Sie miteinander mischen. Das Ergebnis sollten Sie aber an einer unauffälligen Stelle testen.

Wohnraum-Lasur

Edel, schön und gepflegt – mit der Wohnraum-Lasur haben Sie den richtigen Anstrich für sämtliche Hölzer im Innenraum. Sie ist u. a. in den Farbtönen Weiß, Farblos, Kiefer, Teak oder Nussbaum erhältlich. Natürlich können Sie sich daraus auch Ihren eigenen Farbton mischen. Probieren Sie diesen aber an einer unauffälligen Stelle aus um zu sehen, ob die Mischung stimmt. Einem ersten Lasieren folgt das leichte Anschleifen der behandelten Fläche, um eventuell abstehende Holzfasern zu glätten. Je nachdem, wie intensiv die Farbe sein soll, müssen Sie nun ein- bis zweimal nachlasieren.

Wichtig: Verwenden Sie bei wasserlöslichen Lasuren Kunststoff-Borsten-Pinsel. Lösungsmittelhaltige und wasserlösliche Lasuren dürfen nicht gemischt werden.

Fenster- und Türen-Lasur

Maßhaltige Bauteile wie Türen und Fenster werden mit einer Dickschichtlasur angestrichen. Diese ist stark wasserabweisend und schützt das Holz dauerhaft vor unterschiedlichsten Witterungseinflüssen. Sie können sie im Innen- und Außenbereich verwenden. Es gibt die Lasur in Kiefer, Eiche, Teak, Mahagoni, Nussbaum, Palisander und Ebenholz. Natürlich können Sie diese auch miteinander mischen und ganz neue Nuancen erzeugen. Allerdings sollten Sie die gemischte Lasur zuerst an einer unauffälligen Stelle auftragen. Damit Ihre Fenster und Türen auch wirklich in der gewünschten Farbe erstrahlen. Sie möchten Ihren alten Lasur-Farbton behalten? Dann wählen Sie die neue Lasur in einem helleren Farbton.

Haustüre lasieren


Bild 1

Bild 2
Bevor Sie mit dem Lasieren beginnen, sollten sämtliche Teile abgeklebt oder abmontiert sein, die aus Metall oder Kunststoff sind. Die Lasur schadet ihnen. Dann können Sie das Holz an der Tür-Außenseite gut anschleifen. Vergessen Sie nicht, den Schleifstaub zu entfernen. Für den besonderen Schutz der Außenseite und als Grundierung tragen Sie eine Lasur mit Wetterschutz auf.

Bild 3

Bild 4
Schleifen Sie die bearbeiteten Flächen mit einem sehr feinen Schleifpapier ab. So glätten Sie die aufgequollenen Fasern. Reinigen Sie die Tür von Überresten des Schleifstaubs. Streichen Sie die Tür abschließend mit der Fenster- und Türen-Lasur.

Wichtig bei der Verwendung von Lasuren:

Vor dem Lasieren muss die Oberfläche möglichst glatt angeschliffen werden, um ein gutes Ergebnis zu erzielen. Was das Wetter angeht: Es sollte weder zu viel Sonne scheinen noch nass sein. Am Besten tragen Sie die Lasur bei bedecktem Himmel auf. Dann sehen Sie auch, wie Ihre Lasur farblich genau aussieht. So optimieren Sie das Resultat.

Tragen Sie die Lasur immer in Faserrichtung auf.

Bei der Farbwahl: Entscheiden Sie sich für eine farbige Lasur und schützen Sie Ihr Holz so vor UV-Strahlung. Starke Sonneneinstrahlung greift das Holz an und verändert das natürliche Aussehen. Regnet es, zersetzt sich das Holz noch schneller. Darum sollten Sie unbedingt von farblosen Lasuren im Außenbereich absehen.