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Kompaktkameras: Schnelle Schnappschüsse oder künstlerisches Foto aus dem Handgelenk

Fotografieren ist heute einfach geworden. Mit den koffergroßen Aufnahmeapparaten der Anfangstage war es schier unmöglich, bewegliche Objekte abzulichten. Heute stehen kleine Geräte vom Format einer Zigarettenschachtel zur Verfügung, die hochauflösende Bilder in höchster Brillanz produzieren. Kompaktkameras sind nützliche Alltagsbegleiter, nicht nur für Hobbyfotografen. Lassen Sie sich inspirieren!

Bitte recht freundlich: Wann benötige ich eine Kompaktkamera?

Eine typische Situation: Sie sind unterwegs und sehen etwas, das Sie für die Ewigkeit festhalten wollen. Ein niedliches Tier, eine lustige Aktion des Nachwuchses, ein beeindruckendes Panorama, einen farbenprächtigen Sonnenaufgang – gerne würden Sie diesen Anblick auf ein Foto bannen, um sich später daran erinnern zu können oder ihn mit anderen zu teilen, die nicht dabei sind. Ein anderes Beispiel: Beim Ausparken kommt es zu einem kleinen Blechschaden. Kein großes Thema, aber für die Versicherung muss der Schaden sorgfältig dokumentiert werden. Wer in solchen Lebenslagen lässig in die Tasche oder ins Handschuhfach greifen kann, ist im Vorteil: Mit einer Kompaktkamera fotografieren Sie auch ohne fotografische Vorkenntnisse hochwertig Alltagsszenen und andere Motive. Das Wesentliche des kleinen Fotoapparats: Er ist in seinen Funktionen auf schnelle und sichere Bedienung durch Laien eingestellt. Wenn Sie also eine zuverlässige und handliche Kamera suchen, um gelegentlich ein Foto zu schießen, treffen Sie mit einer Kompaktkamera eine gute Wahl. Aber auch für den Bedarf von Profifotografen ist eine Kompaktkamera günstig: Neben den Voreinstellungen für typische Fotosituationen gibt es auch Optionen für manuelle Einstellungen der Blenden- und Belichtungswerte.

Digitales Fotografieren: Worin liegt der Vorteil bei einer Kompaktkamera?

Erinnern Sie sich noch an die Zeit, in der man auf gut Glück ein Foto schoss und erst Tage oder gar Wochen später erfuhr, ob das Bild gelungen ist? Die Möglichkeiten, die ein Hobbyfotograf damals hatte, sind aus heutiger Perspektive kaum noch vorstellbar: Filme waren auf maximal 36 Aufnahmen begrenzt, man musste im Voraus wissen, welche Filmempfindlichkeit benötigt wird, letztlich also, in welchen Lichtverhältnissen fotografiert werden sollte. Der Film musste aufgebraucht werden, bevor er zum Entwickeln ins Labor gegeben wurde. Und mit etwas Pech war das Motiv am Ende trotzdem verwackelt. Verglichen mit diesem umständlichen Vorgehen bringt das Digitalzeitalter auch durch Kompaktkameras unschlagbare Vorteile:

  • Speicherkarten ersetzen den Fotofilm und halten reichlich Platz für Bilder bereit.
  • Digitale Vorschau: Misslungene Bilder können sofort gelöscht werden. Das spart Speicherplatz.
  • Leicht und handlich: Dank Speicherkarte, eingebautem Blitz und Kamera-Akku wird Verbrauchsmaterial wie Filme, Blitzwürfel oder Batterien nicht mehr benötigt. Sie tragen beim Fotografieren mit der Kompaktkamera kein zusätzliches Gepäck herum.
  • Dauerhafte Erinnerungen: Als Dateien sind Ihre Fotos unbegrenzt archivierbar – kein Vergilben, keine Materialalterung mehr.
  • Bewegtbild: Es gibt praktisch keine moderne Kompaktkamera mehr ohne Videofunktion.

Zwischenzeitlich sind zwar auch in den meisten Smartphones und Tablets Kamerafunktionen integriert, im Vergleich zur Kompaktkamera sind deren technische Möglichkeiten jedoch auf das Nötigste reduziert.

Klein, handlich und vielseitig: Was genau ist eine Kompaktkamera?

Eine Kompaktkamera ist ein kleinformatiger Fotoapparat, der – etwa im Vergleich zu einer Spiegelreflexkamera oder Bridgekamera – einen geringeren Funktionsumfang und einfachere Komponenten mitbringt. So ist eine Kompaktkamera erheblich preiswerter und weniger für die professionelle Fotografie denn für spontane Momentaufnahmen konzipiert. Kompaktkameras gab es schon in vor-digitalen Zeiten. Bereits 1925 kam die erste serienmäßig produzierte Kleinbildkamera auf den Markt, 1966 ging die wohl bekannteste Kleinbildkompaktkamera in Serie: die legendäre Rollei 35. In den 70er- und 80er-Jahren gab es verschiedene Pocket-Kameras der Firmen Agfa und Kodak. Mit den 90ern breiteten sich schließlich die Geräte aus, die wir heute als Kompaktkameras verstehen: digitale Fotoapparate, die Fotos statt auf Film auf Speichermedien bannen und sich mit dem PC verbinden lassen, um die Bilder auszulesen.

Welche Funktionen sollte eine Kompaktkamera immer aufweisen?

Wenn Sie eine Kompaktkamera kaufen und sich über verschiedene Modelle informieren, werden Sie feststellen, dass moderne Kompaktkameras grundsätzlich über ähnliche Funktionen verfügen. Durch einen cleveren Preis-Check finden Sie Ihr Kompaktkamera-Schnäppchen bei vergleichbaren Features.

Von einer neuwertigen Kamera können Sie generell folgende Eigenschaften erwarten:

  • Zoom: Mit einer über einen Motor gesteuerten Zoomfunktion werden Linsenelemente im Objektiv verschoben, sodass sich die Brennweite der Kamera ändert. Sie können mit dem Zoom ein Motiv näher „heranholen“, ohne selbst Ihren Standort zu verändern. Man unterscheidet zwischen dem optischen und dem digitalen Zoomfaktor: Bei Letzterem wird ein Bildausschnitt digital durch Interpolation, nicht durch optische Einstellungen vergrößert.
  • Bildstabilisator: Diese Funktion kann bis zu einem gewissen Maß den Verwacklungsfaktor bei einer aus freier Hand geschossenen Aufnahme ausgleichen.
  • Motivprogramme: Als Motivprogramm bezeichnet man Voreinstellungen für typische Aufnahmesituationen. Diese Programme können direkt angewählt werden, ohne dass manuell Blende und Belichtung eingestellt werden müssen. Gängige Motivprogramme bestehen für Porträtbilder, Makro, Landschaft, Sport – das meint Objekte in schneller Bewegung – und Nacht.
  • Automatischer und manueller Modus: Wenn Sie als kundiger Fotograf die Kompaktkamera für ein speziell gestaltetes Bild benutzen wollen, sollten Sie darauf achten, dass die automatischen Einstellungen der Kamera auf einen manuellen Modus umgestellt werden können.
  • Bildvorschau: Ein kleiner Monitor zur Sofortkontrolle der Aufnahmen darf nicht fehlen.

Viele Kompaktkameras integrieren eine Funktion zur Aufnahme von Videos: Sie können als Ersatz für einen Camcorder oder eine Action-Cam dienen. Die Kompaktkamera sollte daher gute Qualität für Videoaufnahmen bieten, sowohl was die Bild- als auch die Tonumsetzung betrifft. Praktisch ist es, wenn sich das Gerät über Kabel oder Wi-Fi mit dem Computer verbinden lässt und optimalerweise auch eine Upload-Funktion für das Internet bereitstellt. Eine Software zur bequemen Übertragung der Bilder von der Kamera auf das Endgerät sollte im Lieferumfang enthalten sein.

Wie kann ich meine digitalen Fotos verwenden und bearbeiten?

Die meisten Fotos werden heute nicht geschossen, um Papierabzüge in ein Album einzukleben. Das Foto in seiner digitalen Form wird heute meist auf Computer oder Festplatten archiviert und am Monitor betrachtet oder gegebenenfalls am Fotodrucker ausgedruckt. Mit speziellen Geräten können Sie Ihre Fotos verwalten und ansehen. Dazu gehören auch digitale Bilderrahmen: Stellen Sie Ihre digitalen Fotos einfach dekorativ im Zimmer auf. Ein weiteres wichtiges Feld ist die Online-Veröffentlichung von Fotos: Über Social-Media-Portale und spezielle Plattformen für Fotografen erreichen Sie weltweit Ihr Publikum. Die digitale Speicherung der Bilder macht es möglich, sie ohne Zwischenschritte wie Entwickeln oder Scannen am PC weiter zu bearbeiten. Die Bilder werden in einem Dateiformat abgespeichert (in der Regel JPEG) und können so mit einem beliebigen Bildbearbeitungsprogramm bearbeitet werden. Mit einer Bildbearbeitungs-Software können Sie kleine Fehler korrigieren, die Farbeinstellungen verändern oder Effekte auf das Bild anwenden. Aus einem schnellen Schnappschuss wird so ein fotografisches Kunstwerk.

Welche Kompaktkameras eignen sich für spezielle Aufnahmeszenarien?

Es treten Situationen auf, in denen eine Kompaktkamera über das Fotografieren hinaus weitere spezielle Eigenschaften erfüllen sollte. Dabei handelt es sich um Kameras, die in nicht alltäglichen Szenarien zum Einsatz kommen:

  • Unterwasser-Kompaktkameras: Wer im Tauchurlaub die Unterwasserwelt im Bild festhalten will, am Strand fotografiert oder den Segeltörn dokumentieren will, benötigt ein Gerät mit einem wasserfesten Gehäuse, in dem der Kameratechnik nichts passieren kann.
  • Luftbild-Kamera: Wenn die Kompaktkamera buchstäblich in die Luft gehen soll, nämlich um mithilfe einer Drohne Luftbilder zu machen, sollte das Gerät über ein besonders leichtes, stabiles Gehäuse und kleines Format verfügen.
  • Outdoor-Kameras: Wenn Sie bei Wind und Wetter auf Motivjagd sind, muss die Kamera einiges aushalten. Ein stabiles Gehäuse, Spritzwasserschutz und optimalerweise auch ein Schutzmechanismus gegen Stöße und Schläge machen die ideale Outdoor-Kamera aus.
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