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Ein Hochbett – der größte Einrichtungswunsch vieler Kinder

Hochbetten sind für Kinder ein absoluter Möbeltraum, da die coolen Schlafplätze ihnen auch als Spielplatz und Rückzugsort dienen. Welche Kinderbetten sich für unterschiedliche Altersgruppen eignen, erfahren Sie hier.


Über eine Leiter ins Bett klettern und in luftiger Höhe schlafen – das ist für viele Kinder sehr verlockend. So landet das Thema Hochbett irgendwann in den meisten Familien auf der Tagesordnung. Und Eltern geraten ins Grübeln: Ist ein Hochbett wirklich das Richtige? Lesen Sie hier, warum Sie dem Wunsch Ihres Kindes ruhig nachgeben sollten und was beim Kauf eines Hochbettes zu beachten ist.

Hochbett für KinderAb wann kann mein Kind in einem Hochbett schlafen?

Das hängt vom Hochbett ab. Es gibt Modelle in unterschiedlichen Höhen, die jeweils auf Kindergarten-, Grundschulkinder und Teenager ausgerichtet sind. In einem klassischen Hochbett, dessen Höhe deutlich über 1,50 m liegt, sollten Kinder erst ab einem Alter von sechs Jahren schlafen.

Ob Kinder in der Lage sind, verantwortungsvoll mit einem Hochbett umzugehen, hängt aber auch von ihrer Reife und ihren motorischen Fertigkeiten ab: Wichtig ist, dass Kinder das Auf- und Absteigen auf der Leiter selbstständig und sicher bewerkstelligen können, sich der Höhe bewusst sind und sich dementsprechend verhalten.

Wie hoch muss ein Raum sein, damit ein Hochbett hineinpasst?

Die meisten Hochbetten sind nicht höher als 1,80 m. Entscheidend für den Komfort ist aber nicht die Höhe des Bettgestells, sondern die Höhe der Liegefläche (Matratze), die in der Regel 10 bis 20 cm niedriger ist als der Rahmen. Der Abstand zwischen Matratze und Decke sollte mindestens 80 bis 100 cm betragen, damit Ihr Kind sich beim Aufstehen nicht den Kopf stößt und bequem im Bett sitzen kann.

Moderne Wohnungen haben eine Raumhöhe zwischen 2,20 und 2,50 cm; die Raumhöhe von Altbauwohnungen liegt deutlich darüber. Hochbetten passen deshalb in die meisten Wohnungen – es sei denn, sie sind mit Dachschrägen gestaltet.

Ist mein Kind in einem Hochbett sicher aufgehoben?

Das Thema Sicherheit steht beim Kauf eines Hochbettes im Vordergrund. Viele Eltern befürchten, dass ihr Nachwuchs aus dem Bett fallen könnte. Doch diese Angst ist meist unbegründet, wenn Sie beim Kauf des Hochbetts folgende Aspekte beachten:

  • EU-Norm und GS-Zeichen: Für Hochbetten gilt die europaweite Norm 747-1 „Anforderungen an die Sicherheit, Festigkeit und Dauerhaltbarkeit von Etagenbetten und Hochbetten für den Wohnbereich“. Achten Sie beim Kauf darauf, dass Ihr neues Bett dieser Norm entspricht. Zusätzliche Sicherheit gibt Ihnen das renommierte GS-Siegel für Geprüfte Sicherheit.
  • Höhe der Brüstung: Damit Ihr Kind während des Schlafs nicht aus dem Bett fällt, sind Hochbetten mit einem Geländer gearbeitet. Diese Brüstung sollte mindestens 26 cm hoch sein. Zwischen dem oberen Rand und der Matratze müssen 16 cm Platz sein.
  • Art und Befestigung der Leiter: Experten empfehlen Hochbetten, deren Leiter fest mit dem Bettgestell verbunden ist. Der Abstand zwischen den einzelnen Leitertritten sollte zwischen 20 und 30 cm betragen; die Tiefe der Stufen mindestens 9 cm. Idealerweise ist der Einstieg ins Bett zwischen 30 und 40 cm breit.
  • Verarbeitung und Montage: Wie alle Kindermöbel darf das Hochbett keine spitzen Ecken und Kanten aufweisen, an denen sich Kinder stoßen könnten. Wenn möglich, verschrauben Sie das Bettgestell an der Wand, damit es stabil steht. Der Abstand zur Zimmerwand sollte weniger als 7,5 oder mehr als 23 cm betragen.
  • Matratze und Lattenrost: Der Lattenrost sollte fest im Rahmen liegen. Entscheiden Sie sich für eine Matratze, die sich nicht zum „Trampolin“ umfunktionieren lässt, wie zum Beispiel eine Latex- oder Kaltschaummatratze.

Vor der Anschaffung sollten Sie mit Ihrem Nachwuchs ein paar Regeln zur Benutzung des Hochbetts aufstellen. In jedem Fall gehören diese drei dazu:

  • Auf dem Hochbett wird nicht gesprungen und getobt.
  • Das Hochbett ist kein Klettergerüst.
  • Auf der Leiter wird sich mit beiden Händen festgehalten.

Erfüllt ein Hochbett alle Sicherheitskriterien und hält Ihr Kind sich an die Regeln, ist dieses Bett eine Bereicherung für jedes Kinderzimmer.

Welche unterschiedlichen Hochbett-Modelle finde ich im Sortiment?

Sie haben die Wahl zwischen vier verschiedenen Hochbett-Typen:

Klassische Hochbetten

Die meist sehr zeitlos und schlicht designten Hochbetten bringen eine Liegehöhe mit, die deutlich über 1,50 m liegt. Sie eignen sich für Kinder im Grundschul- und Teenageralter. Der Platz unter der Liegefläche kann individuell gestaltet werden, etwa mit einem Schreibtisch, einer Couch oder einer Freifläche zum Spielen.

Fantasievolle Spielbetten

Spielbetten sind Spiel- und Schlafplatz zugleich. Sie sind deutlich niedriger als normale Hochbetten – meist unter 1,50 m – und mit Vorhängen und einem Tunnel nach einem Motto gestaltet. Hoch im Kurs bei den Kids stehen beispielsweise Prinzessin, Ritter, Fee oderPirat. Die meisten Spielbetten begeistern Mädchen und Buben außerdem mit einer Rutsche, über die sie ihr Bett morgens verlassen können. Wächst Ihr Kind aus dem Piratenalter raus, lässt sich die Dekoration einfach abnehmen.

Praktische Etagenbetten

Der Klassiker unter den Hochbetten besitzt zwei übereinander liegende Schlafplätze und empfiehlt sich besonders für kleine Kinderzimmer. Doppelstockbetten sind in der Regel zwischen 1,60 und 1,80 m hoch.

Hochbetten als Funktionsbetten

Möbelhersteller wie Vipack, Parisot oder Relita bieten Kindern und Eltern raffinierte, platzsparende Funktionsbetten: Der Raum unter der Liegefläche wird bei diesen Bettmodellen für integrierte Schreibtische, Schränke, Regale oder Schubladenelemente genutzt. So kaufen Sie mit diesem Hochbett gleich einen Großteil der Kinderzimmermöbel.

Ein Hochbett begleitet Kinder viele Jahre lang: Es ist nicht nur Schlaf- und Spielplatz, sondern auch Rückzugsort und Kuscheloase.

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